Die Inbetween-Reihe

Das Gay-Drama „Inbetween – Zwischen Bühne und Bordell“ bildet den Auftakt zur Inbetween-Reihe (dead soft verlag).

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Jerik hält nicht viel von Musicals und an so etwas wie Liebe auf den ersten Blick glaubt er auch nicht – so lange, bis er bei einer Show einem Tänzer begegnet, der ihn ungewollt eines Besseren belehrt. Alexej ist allerdings kein Mann für eine Beziehung und Jerik nicht interessiert an einem Kerl, der sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt.

Dennoch gehen die beiden das Wagnis einer Beziehung ein, obwohl Jerik weiß, dass Alexej seine Drogensucht mit bezahltem Sex finanziert.

 

Hier ein erster Vorgeschmack:

»Sag was.« Sein Atem streifte meine Lippen. Er hielt meine Handgelenke weiter umklammert. Kam noch näher. Sein Mund an meinem war nur der Hauch einer Berührung. Viel zu wenig, um es einen Kuss nennen zu können – und doch viel zu viel.
»Sag. Irgendetwas.« Die Worte kamen drängender als zuvor. Seine Zähne gruben sich in meine Unterlippe. Keuchend wollte ich ihm entgegenkommen, doch er drehte den Kopf weg, verbarg sein Gesicht an meinem Hals.
»Bitte, Jerik.«
»Was?«, knurrte ich ihn an. »Was willst du hören?« Mit Nachdruck riss ich meine Hände los, packte ihn im Nacken und zog seinen Kopf zurück. Zwang ihn dazu, mich anzusehen.
»Halt mich auf.« Seine Stimme war kaum mehr als ein Wimmern, schnitt sich marternd durch seine Kehle und hinterließ dieselbe Qual tief in meinem Bauch. Mein Herz hämmerte. Mein Puls raste. Zwischen meinen Beinen ein fast schmerzhaftes Pochen. Unsere Blicken fanden sich – und läuteten die Kapitulation ein.
»Scheiße, Jerik, stopp es«, presste er hervor, ehe sich sein Mund über meinen legte und ich mich verlor.

Aus: »Zwischen Bühne und Bordell« von Svea Lundberg (2016 bei dead soft)

 

Im August 2017 erscheint der zweite Teil „Inbetween – Zwischen Bahnsteig und Bestatter“, welcher vom ersten Band unabhängig gelesen werden kann.

Als erfolgreicher Architekt steht Ilian Nyström mit seinen 46 Jahren fest im Leben und weiß genau, was er will: eine lockere Affäre mit dem 22-jährigen Kunststudenten Leonard. Und das obwohl Leonard mit seinem Dickkopf nicht gewillt ist, sich Ilians Regeln für eine unkomplizierte Liaison einfach so unterzuordnen.

Ilian fällt es schwer, Kompromisse einzugehen, doch nach einem schweren gesundheitlichen Schicksalsschlag muss er erkennen, dass er Leonard möglicherweise mehr braucht, als er sich eingestehen wollte. Denn nach der Diagnose „Hirntumor“ ist mit einem Mal nicht mehr jeder Schritt auf Ilians Lebensweg berechenbar.

 

In Planung ist außerdem „Inbetween – Zwischen Fallen und Fliegen“, welches zeitlich unmittelbar an den 1. Band anknüpft und die Geschichte von Alexej & Jerik weitererzählt.

 

Die Bildrechte für die Cover liegen beim dead soft verlag.