Jennifer Heck

An dieser Stelle möchte ich gerne die Neu-Autorin Jennifer Heck vorstellen. Ihr Debüt-Roman „Gebrochene Flügel – Zwischen Fliegen und Fallen“ erschien im April 2018 im Traumtänzer-Verlag und erzählt eine gleichsam schöne wie bittersüße Liebesgeschichte zweier junger Männer in einem London der Zukunft, wie es sich niemand wünschen kann.

1. Das erste richtige Buch ist immer besonders spannend. Worauf hast du dich vor der VÖ am meisten gefreut und wovor hattest du Bammel?

Gefreut habe ich mich auf alles: Auf das Lektorat, das Cover und generell auf die Veröffentlichung. Ich war wahnsinnig gespannt darauf, wie alles abläuft. Bammel hatte ich natürlich auch. Den hat vermutlich jeder am Anfang. Werden die Leser meinen Roman mögen? Wird ihn überhaupt jemand lesen? Solche Fragen geisterten mir im Kopf herum. Schreiben war für mich bisher immer etwas sehr Privates. Ich hab nicht viel darüber geredet, hab selten jemandem etwas von mir zu Lesen gegeben. „Gebrochene Flügel“ war der erste Roman, auf den ich wirklich stolz war und für den ich mich raus aus meiner Comfort Zone wagte. Und es hat sich gelohnt. Ausgerechnet dieses Herzensprojekt darf nun in die Welt hinaus. Das hat mich mehr als alles andere gefreut.

2. Ein Debüt in einem noch recht jungen Verlag … eine spannende Mischung. Erzähl doch ein bisschen von der Zusammenarbeit.

Eine spannende Mischung trifft es gut. *lach* Aber für mich war es genau das Richtige. Ich glaube, in einem großen Verlag hätte ich mich ein bisschen verloren gefühlt. Für mich war ja alles noch sehr neu. Im Traumtänzer-Verlag konnte ich immer nachfragen und fühlte mich direkt wunderbar aufgehoben. Die Zusammenarbeit mit Lysander war super. Besonders beim Lektorat hatte ich wirklich das Gefühl, dass es das Buch noch mal besser gemacht hat. Ehrlich, ich könnte mir kein besseres Zuhause für mein Debüt vorstellen.

 

3. Dein Roman in drei Worten?

Puuh, das ist schwierig… *seufz* Darf ich ein bisschen mogeln?
Erste Liebe. Verzweiflung. Heilung? (Das Fragezeichen ist absichtlich^^)

4. Wie kamst du auf die Idee zu „Gebrochene Flügel“? Gab es einen besonderen Gedankenblitz oder hat sich die Story langsam entwickelt?

Hm, ein bisschen was von beidem. Die Grundidee geisterte schon länger in meinem Kopf herum, eigentlich schon seit Schulzeiten. Ich hatte nur noch keinen konkreten Plot. Dann tauchte plötzlich Robby als Protagonist auf und von da an war es ganz einfach. Jonathan stieß dazu und die Geschichte nahm innerhalb von wenigen Wochen konkrete Formen an. Ich war selbst davon überrascht, wie schnell sich die Story entwickelte. *g*

5. Dystopie, Jugendbuch, queere Lovestory … Sind das Genre/Themen, die Leser auch zukünftig von dir erwarten dürfen?

Auf jeden Fall. Wenn auch nicht unbedingt in genau dieser Zusammensetzung. *lach* Momentan arbeite ich an einem Fantasy-Jugendbuch. Als nächstes plane ich einen Fantasyroman, der definitiv eine queere Lovestory beinhalten wird – und wer weiß, was dann kommt? Ich lege mich momentan nicht auf Genres fest, sondern schreibe das, worauf ich gerade Lust habe.

Und noch ein paar ganz einfache (*hust*) Entweder-Oder-Fragen zum Abschluss …

1) Plotter oder Bauchschreiber? Plotter!

2) Happy End oder Sad End? Uh, das ist schwierig, da es sehr von der Story abhängt. Happy End.

3) Drama oder Zucker? Drama, Baby, Drama!

4) Fantasy oder Contemporary? Beides. Aber mein Herz hängt ein bisschen mehr an der Fantasy.

5) Lieber männliche oder weibliche Protas? Männliche.

6) Wälzer oder dünnes Büchlein? Wälzer.

Ich sage vielen Dank an Jenny, dass sie sich meinen Fragen gestellt hat und bin gespannt auf Neues aus ihrer Feder!

 

Die Bildrechte für das Cover liegen beim Traumtänzer-Verlag.